© 2019 Silvia Studerus

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01: Aufbau
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02: Aufbau Raum 2
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03: Aufbau Raum 2
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04: Aufbau/Pause Raum 3
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05: Eingang Raum 1
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06: Vernissage Performance Raum 1
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07: Raum 2 Schlafplatz
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08: Raum 2
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09
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10: Raum 3, Pause auf Hochsitz
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11: Raum 3, Ausmessung auf Hochsitz

Lude et Labora

Bambus, Schnüre
Matratze, Decke, Kissen, Radio
Video
Situationsspezifische Installation und Langzeitperformance
Kunsthaus Langenthal, 2018

zur Gruppenausstellung:
I Am Flowers. I Am Animals.
Karin Borer, Aurelio Kopainig, Maya Minder, Silvia Studerus
30. August – 11. November 2018
www.kunsthauslangenthal.ch

Foto 05,07-12 von Martina Flury Witschi
Foto 06 von Kasia Malec
Kuratiert von Raphael Dörig
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Eva-Maria Knüsel

im Rahmen der Ausstellung entstand eine Publikation

Die Weiterentwicklung der Arbeit "flora et labora" untersucht das Gerüst als Voraussetzung für Bewegung. Die Gewichtung der Auseinandersetzung verlagert sich weg vom Nutzobjekt hin auf die Performanz des Bauprozesses an sich und auf die Bewegungen des Körpers, der sich darin bewegt. Die modulare Baustruktur wird aus verschieden grossen und starken Bambusstangen und Schnüren während der Umsetzung experimentell entwickelt und dem gegebenen Raum angepasst. Die Arbeitsbedingungen werden durch die Grenzen der natürlichen Machbarkeit einer Person definiert. So bestimmen die Limiten von Kraft, Grösse, Mut und Begeisterungsfähigkeit den Spielraum für Konstruktion und Bewegung innerhalb des Gerüsts. Die Überschneidungen der Felder Pragmatik und Ästhetik, Arbeit und Spiel werden erkundet. Dem Prinzip der Improvisation folgend, werden Versuche und Momente des Scheiterns in den Schöpfungsprozess miteinbezogen.
Es können verschiedene inhaltliche Gewichtungen nebeneinander zum Ausdruck kommen, so zum Beispiel eine Zone die an einen bekannten Lebensraum erinnert, etwa einen Schlafplatz oder eine Sitzbank, welche dann auch zu alltagsgeprägten Bewegungen in der Performance einlädt. Und daneben eine abstrakte skulpturale Verdichtung der Bambusstangen, welche zum tänzerischen Hindurchklettern auffordert.
Die Raumbedingungen wollen architektonisch ausgelotet und bespielt werden und der Bambus einerseits als Baumaterial, andererseits in seiner ästhetischen und (ethno-)botanischen Symbolhaftigkeit präsent sein.